Bethel athletics am 13. Juli 2013. 

Weitere Informationen finden Sie unter: 

www.bethel.de 

www.bethel-athletics.de

News

09.06.2013

Begegnung auf Augenhöhe beim Besuch der v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bielefeld/Bethel

Schülerinnen und Schüler der BFG, HG11a und HGS mit Frau Harnold und Frau Kunze vor dem Haus Ebenezer. Hier wurden 1867 die ersten drei Jungen mit Epilepsie behandelt.

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Martina Harnold und Julia Kunze besuchten sie den Dankort in Bethel. Sie wurden von Referent Helmut Bauer  an einen reflektierten Umgang und die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen herangeführt. Die Themen „Anders sein“ und „Diskriminierung“ standen dabei im Vordergrund. 

BethelrundgangInformationen über die Arbeit in verschiedenen  Einrichtungen wurden anschließend in einem Rundgang durch die Ortschaft Bethel veranschaulicht. Bethelrundgang

In der historischen Sammlung erfuhren sie, wie bettlägerige Menschen vor ca. 100 Jahren versorgt wurden, als es noch keine Antidekubitusmatratzen gab. Sehr anschaulich wurde dieses Thema z.B. beim Torfbett.

Anschließend bestand in Kleingruppen die Möglichkeit, mit Menschen mit Behinderungen (z.B. Epilepsie) direkt in Kontakt zu treten.  Unter dem Motto „Ich hab‘ da mal `ne Frage“ konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, die sie interessieren.

Was die Schülerinnen und Schüler während des Besuchs und der persönlichen Gespräche besonders beeindruckte, soll in den folgenden Zitaten zum Ausdruck kommen: 

„Es hat mich gewundert, dass Bethel doch so groß ist und knapp 2000 Menschen mit Behinderungen dort normal leben, zur Schule gehen und auch eine Ausbildung machen können, was ich sehr erstaunlich finde.“ 

„Diese Menschen waren trotz ihrer Einschränkungen wunschlos glücklich und genießen das Leben so, wie sie es leben.“ „Wie lebensfroh sie sind und wie gut sie mit ihrer Behinderung klarkommen.“

„Ich fand es gut, dass sich einige behinderte Menschen dazu bereit erklärt haben, uns unsere Fragen zu beantworten, und dass diese Menschen ihre Hoffnung zu leben nicht verloren haben.“  „Ich habe erfahren, was sie in ihrem Leben alles schon erlebt haben und wie es ihnen dabei ergangen ist.“

„Es ist gar nicht so schwer, sich mit Personen, die eine Behinderung haben, zu unterhalten. Ich habe einen anderen Eindruck davon bekommen, weil ich persönlich mit ihnen sprechen konnte.“

„Meine Meinungen und Gedanken haben sich zum Teil bestätigt, aber auch geändert!“

 

Bethel athleticsAm 13. Juli 2013 besteht für die interessierten Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Halle/Westf. wieder die Gelegenheit, die diesjährigen Bethel athletics - eine Sportveranstaltung für geistig behinderte Menschen -  als freiwillige Helfer zu unterstützen.

Ansprechperson für die Kontakte zu den Bethel athletics ist Frau Harnold, Klassenlehrerin der BFG.    

25 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen BFG, HG11a und HGS haben ihre Teilnahme bereits zugesagt, um ihre Erfahrungen vom Bethel-Rundgang mit persönlichen Begegnungen zu vertiefen. Als Anerkennung für dieses ehrenamtliche Engagement erhalten sie eine Teilnahmebescheinigung, ein Helfer-

T-Shirt und freie Verpflegung für den Tag.

 

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